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Sanfter Übergang Grundschule – Gesamtschule Velbert-Mitte

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Der Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe I ist für die Entwicklung eines jungen Menschen von besonderer Bedeutung, so dass dieser behutsam und sorgfältig vorbereitet werden muss.

Beim Übergang von der Grundschule zur Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte stehen Ihnen als Eltern nicht nur die beiden zukünftigen Klassenlehrer*innen und unsere zwei Beratungslehrerinnen sowie die Abteilungsleitung beratend zur Seite, sondern auch unsere drei Sonderpädagoginnen; ein multiprofessionelles Team steht Ihrem Kind bei Bedarf helfend zur Seite.

Um Ihrem Kind den Übergang in das große System einer Gesamtschule zu erleichtern, wird in der Jahrgangsstufe 5 diesem Wechsel mit verschiedenen unterstützenden Maßnahmen im Rahmen unseres Konzepts des sanften Übergangs Rechnung getragen. In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien findet der Unterricht von 8.00 bis 13.15 Uhr ausschließlich bei den Klassenlehrer*innen statt. In diesem geschützten Rahmen ohne Ganztagsangebote machen sich die neuen Schüler*innen mit unserer Schule vertraut: sie lernen ihre neue Lernumgebung, die neuen Mitschüler*innen, den Schulalltag und seine neuen Strukturen kennen. Dabei steht das soziale Lernen im Vordergrund.

 Klassenleitungs-Team

Es gibt ein Team aus zwei Klassenlehrer*innen pro Klasse.

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Kennenlernwoche

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Die komplette erste Woche wird als Kennenlernwoche gestaltet: die Kinder richten ihr Klassenzimmer gemeinsam ein, lernen spielerisch neben ihren neuen Klassenkameraden auch das Schulgelände innen und außen bei einer Schulrallye kennen und bilden durch Kennenlernspiele eine neue Klassengemeinschaft. Jeder Tag dieser Kennenlernwoche endet mit einem gemeinsamen Mittagessen mit den Klassenlehrer*innen in unserer Mensa. Jede Klasse hat ein Tiersymbol zur besseren Identifikation und Orientierung.

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Für jede Klasse gibt es Schul-T-Shirts in einer eigenen Farbe; hierdurch wird die Zugehörigkeit zum Klassenverband gefestigt. Informationen wie zum Beispiel der neue Stundenplan, der Umgang mit der Schülerkladde, die Schulöffnungszeiten mit dem gemeinsamen Start in den Tag sowie das Kennenlernen des Ruhezeichens runden die erste Woche ab. Hier sehen Sie einen Beispiel-Stundenplan:

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Buddy-Projekt

Buddy

AUFEINANDER ACHTEN. FÜREINANDER DA SEIN. MITEINANDER LERNEN.

 In der Kennenlernwoche spielt unser Patenmodell eine große Rolle. Die Fünftklässler treffen zum ersten Mal auf ihre Paten aus dem 9. Jahrgang und tauschen sich aus. Die Buddys stehen den neuen Fünftklässlern bei allen Fragen und Problemen mit Rat und Tat zu Seite. Auch bei Ausflügen können sie „ihre“ Klassen begleiten. Die Buddys durchlaufen im Vorfeld eine schulinterne Ausbildung, damit sie später sowohl den Fünftklässler*innen als auch deren Klassenleitungen optimal unterstützen können.

Klassenrat und Klassenlehrerstunde

Die Schüler*innen lernen den Klassenrat und Klassenlehrerstunde sowie deren Funktionen kennen: Die Klassenlehrer*innen-Stunde dient der Organisation, die Klassenratsstunde der demokratischen Partizipation der Schüler*innen an der Gestaltung des Schullebens

 

 

Schülerkladde

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Die Kladde und ihre wichtige Bedeutung für unseren Schulalltag wird vorgestellt. Die Kladde ist das zentrale Medium zur Arbeitsplanung und Dokumentation der Wochenergebnisse und dient als Basis der Kommunikation zwischen allen in der Schule Beteiligten. Die Schüler*innen notieren dort ihre (Haus-) Aufgaben, Termine, wichtige Mitteilungen und sonstige Notizen.

In halbjährlich stattfindenden Perspektivgesprächen erfolgt die persönliche Begleitung jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin durch die jeweiligen Klassenlehrer*innen. In den Gesprächen geht es zum einen um das fachliche Fortkommen und zum anderen um den Austausch über individuelle Erfolge und Herausforderungen im Schulalltag.

Hier besteht Raum für individuelles Lob und Wertschätzung und jedes Problem kann vertrauensvoll thematisiert werden. Getroffene Vereinbarungen werden anschließend in der Kladde dokumentiert und beim nächsten Gespräch erneut beleuchtet. Darüber hinaus dient die Kladde auch als zentrales Kommunikationsmittel zwischen allen Beteiligten (Schülern/Eltern/Lehrer). Entschuldigungen und wichtige Mitteilungen erfolgen darüber ebenso wie ein individuelles Feedback. Nach jeder Schulwoche unterschreiben sowohl das Kind als auch Klassenlehrer*innen und Eltern die Eintragungen der Woche.

Uns ist eine enge Kooperation und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den abgebenden Grundschulen, Ihnen als Erziehungsberechtigten und uns als weiterführende Schule sehr wichtig, um Ihr Kind bei uns an der Schule möglichst optimal begleiten und fördern zu können.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserer Schule und für das Vertrauen, dass Sie uns entgegenbringen. Wir freuen uns, Sie und vor allem Ihr Kind demnächst persönlich in der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte begrüßen zu dürfen!

 

 

Beratung Abteilung I - Kontakte

Du kannst dich jederzeit über verschiedene Wege an uns wenden.

Du kannst in unserem Büro vorbeikommen. Das ist in Raum 109, direkt unten neben dem Eingangsbereich.

Du kannst uns während der Schulzeiten unter der Nummer 02051-299108 anrufen.

Du kannst uns eine E-Mail schreiben. Das kannst du entweder über IServ machen, indem du unsere Kürzel eingibst: GRA für Frau Grabosch oder HAL für Frau Halberkamp eingibst.

Oder du schreibst an:

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Beratung Abteilung I - Projekte

Wir unterstützen die Organisation der Projektwochen in den Jahrgängen 5,6 und 7.

Hier organisieren wir für alle 5. Klassen einen Ausflug zur Klassenstärkung in die Gruga oder den Walderlebnis- Spaziergang in Kooperation mit dem Jugend Umweltmobil

Ein weiteres Projekt ist das “Ich schenk dir eine Geschichte” Projekt in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung in Velbert.

Informationen für Eltern und SchülerInnen - Abteilung I




 


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Lernen lernen

Selbständigkeit und Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler sind zentrale Ziele der Gesamtschule Velbert. Diese Erziehungsideale sind eng mit dem Erwerb grundlegender Lern- und Arbeitstechniken verbunden, die dazu befähigen, den eigenen Arbeits- und Lernprozess bewusst, zielorientiert, ökonomisch und kreativ zu gestalten. Es geht um den Aufbau von Lernkompetenzen wie Motivation, Selbstreflexion, Teamfähigkeit, Kommunikationskompetenz, Selbstorganisation usw.

In der Jahrgangsstufe 5 wird zu diesem Zweck in der ersten Schulwoche eine Methodentrainingswoche durchgeführt. Hinzu kommen in den Jahrgängen 5 - 7 vierteljährliche Methodentrainingstage.

Nähere Informationen zum Methodentraining finden Sie hier.

Beratung in der Abteilung I

In der Gesamtschule kann Ihr Kind im Laufe der Jahre sein eigenes Leistungs- und Neigungsprofil entwickeln.

Sie als Eltern stellen an einigen wichtigen Stellen (Wahlpflichtunterricht) durch Ihre Entscheidung die Weichen für die Schullaufbahn Ihres Kindes mit. Hierbei stellen wir eine intensive Beratung durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die Beratungslehrerin und den Abteilungsleiter sicher.

Außerdem arbeiten an unserer Schule zwei Sozialpädagoginnen, die Schülerinnen und Schülern sowie Eltern bei auftretenden Kinder- und Jugendproblemen (wie Ess- und Konzentrationsstörungen, Drogenmissbrauch, sexueller Missbrauch, Gewalt, Rechtsradikalismus oder Jugendsekten) hilfreich zur Seite stehen und - wenn nötig - auch Kontakte zu Organisationen der Jugendhilfe herstellen.

Beratung von Eltern, Schülerinnen und Schülern
durch
Klassenlehrer/innen
Fachlehrer/innen
Beratungslehrerin
Abteilungsleiter
Sozialpädagoginnen
in Fragen
der Schullaufbahn
der Erziehung
des weiteren Bildungsweges

Jahrgangsstufenteammodell

In der Gesamtschule Velbert bleibt der Klassenverband bis zum 10. Schuljahr erhalten. Jede Klasse wird bis zum Ende des 7. Schuljahres von zwei Klassenlehrerinnen oder -lehrern betreut, die sich von der Fächerkombination her ergänzen und möglichst viel Unterricht in der Klasse geben. Der Übergang vom reinen Klassenlehrerprinzip der Grundschule hin zum Fachlehrerprinzip wird somit behutsam für die Schülerinnen und Schüler vollzogen. Eine(r) der beiden Klassenlehrer/innen führt die Klasse bis zum Abschluss der Sekundarstufe I.

Die Lehrerinnen und Lehrer eines Jahrgangs bilden ein Team. Die Teamlehrer/innen sind konzentriert in diesem Jahrgang eingesetzt, so dass jede Klasse bei möglichst wenigen Lehrerinnen und Lehrern Unterricht hat. Das Team bildet eine eigene kleine „Schule in der Schule" und bleibt somit auch für jüngere Schülerinnen und Schüler überschaubar.

Wahlpflicht- und Fachleistungsdifferenzierung

Wahlpflichtdifferenzierung

Im 6. Schuljahr ergänzen die Schülerinnen und Schüler ihre Pflichtfächer durch die Zuwahl eines weiteren Hauptfaches. Es stehen drei gleichwertige Lernbereiche zur Auswahl:

  • Sprachen (Französisch oder Latein)
  • Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)
  • Arbeitslehre (Technik/Wirtschaft, Haushaltslehre/Wirtschaft)

Bei der Wahl dieses Faches stehen das Interesse und die Neigung im Vordergrund, aber auch das Leistungsvermögen der Kinder ist zu berücksichtigen.

Die Entscheidung über das Wahlpflichtfach liegt bei den Eltern. Die Gesamtschule berät Eltern und Kinder bei dieser Wahl eingehend.

Fachleistungsdifferenzierung

Ab dem 7. Schuljahr nehmen die Schülerinnen und Schüler in Mathematik, ab dem 8. Schuljahr in Englisch und ab dem 9. Schuljahr in Deutsch und Chemie entweder am Unterricht in einem Erweiterungskurs (E-Kurs) oder
Grundkurs (G-Kurs) teil. Diese Kurse unterscheiden sich hinsichtlich des Lerntempos, der Schwierigkeit der Aufgabenstellung, der Gliederung der Arbeitsschritte und des Umfangs des Lernstoffes.

Die Entscheidung, ob ein Kind am Unterricht der G- oder E-Kurse teilnimmt, trifft die Zeugniskonferenz am Ende des Schuljahres. Sie richtet sich bei ihrer Entscheidung vorrangig nach den Leistungen des Kindes im jeweiligen Fach.

Da sowohl im G-Kurs als auch im E-Kurs auf der Grundlage aufeinander abgestimmter Unterrichtseinheiten gearbeitet wird, ist bei einer Leistungssteigerung bzw. Leistungsverschlechterung ein Kurswechsel möglich. Auch darüber entscheidet die Zeugniskonferenz. Bei sich verschlechternden oder verbessernden Leistungen in der Gesamtschule ist kein Schulwechsel notwendig. Die Schullaufbahn wird durch die Möglichkeit des Kurswechsels offen gehalten. An der Gesamtschule können alle Abschlüsse erreicht werden.

Arbeitsstunden, Wochenpläne, Hausaufgaben und Soziales Lernen

Die Gesamtschule will alle Kinder entspre­chend ihrer Leistungsfähigkeit fördern.

Dies geschieht im Fachunterricht und den Arbeitsstunden (AS), die durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer erteilt werden. Die Schülerinnen und Schüler erledigen ein Pflichtpensum und können aus einem Angebot von Aufgaben auswählen (Wochenplan). In den Arbeitsstunden werden sie angeleitet, organisiert und zunehmend selbstständig zu arbeiten.

Hausaufgaben gibt es an den Tagen mit Ganz­tagsunterricht (bis 15.45 Uhr) in der Regel nicht. Lediglich Sammlungs- und Beobachtungsaufträ­ge sowie das Lernen von Vokabeln werden dann zu Hause erledigt. Wenn der Unterricht früher endet, wie z. B. freitags und dienstags, können Hausaufgaben gestellt werden, jedoch maximal für 90 Minuten (Jg. 5 und 6). Natürlich nimmt der Umfang der Hausaufgaben in den höheren Jahrgangsstufen zu. Der Samstag ist regelmäßig frei.

In unserem Konzept des „Sozialen Lernens" trainieren die Kinder in den Jahrgängen 5 und 6 ihre Eigen- und Fremdwahrnehmung, ihr soziales Verhalten in der Gruppe und Methoden der Konfliktlösung.

Das andere Lernen in der Gesamtschule

Worin besteht das andere Lernen in der Gesamtschule?

Integrierte Gesamtschule bedeutet, dass die Schule Bereiche zusammenführt ("integriert"), die sonst häufig getrennt sind.
In der Gesamt­schule werden z.B. Lernen und Hobby in Ar­beitsgemeinschaften und Offenen Angeboten während der Mittagsfreizeit zusammengeführt. Freizeit und Arbeit finden in der gleichen Umge­bung statt. Fächer, deren Unterrichtsthemen in­einander greifen, werden integriert unterrichtet und nicht schematisch getrennt; dies gilt für Ge­sellschaftslehre (GL: Geschichte, Erdkunde und Politik), Naturwissenschaften (NW: Physik, Chemie und Biologie) und Arbeitslehre (AL: Technik, Haushaltslehre und Wirtschaft im Wahlpflichtunterricht).

Schließlich führt die Gesamtschule auch Kinder unterschiedlicher sozialer Herkunft und Nationalität bewusst zusammen. In der Gesamtschule sollen die Kinder mit „Kopf, Herz und Hand" lernen; die Freude am Lernen wird als ein sehr wichtiger Antrieb für Lernfortschritte betrachtet. Schule soll Spaß machen, wie viele von Ihnen das über die Kinder von der Grundschule her kennen. Dazu trägt in besonderem Maße die innere Differenzierung bei, die eine Unter- oder Überforderung Ihres Kindes verhindert. Schülerinnen und Schüler arbeiten ihrem Leistungsvermögen entsprechend an unterschiedlichen - teilweise selbstgewählten - Aufgabenstellungen oder mit verschiedenen Arbeitstechniken.

Die heutige Welt ist so kompliziert, dass sich viele Probleme nicht aus der Sicht nur eines Faches lösen lassen. Die Fähigkeit zu fachübergreifender Teamarbeit (projektorientiertes Lernen) ist deshalb ein zentrales Lernziel der Gesamtschule Velbert-Mitte. Dieses ganzheitliche Lernen ist handlungsorientiert, es soll Veränderungen hervorrufen. Die Projektergebnisse betreffen damit nicht nur die Schule, sondern eine größere Öffentlichkeit.

Vielfach berichten Velberter Zeitungen von Gesamtschulprojekten  wie „Jugend forscht", NW-Tag, Berufsorientierungsbörse usw.

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