„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“

– Teilung, Unterdrückung, Wahrnehmung

Ausstellung der Geschichtswerkstatt in der Bibliothek der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte 
11. Oktober - 12. November 2011

Titel der Ausstellung: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ –
Teilung, Unterdrückung, Wahrnehmung
Autoren: Geschichtswerkstatt, Schülerinnen und Schüler des ehem. 10. Jahrgangs
Betreuung: Herr Pietrek
Dauer: 11. Okt. 2011  – 12. Nov. 2011,
Ausstellungseröffnung: Dienstag, 11. Okt. 2011, 10 Uhr
Ort: Bibliothek der Gesamtschule Velbert-Mitte, Poststraße 117/119

Inhalt/Konzeption:plakat_255x180

Am 13. August 1961 wurde Westberlin von Ostberlin und der umliegenden DDR durch eine Mauer abgetrennt. Am 22. August 1961 folgte der Beschluss zur „Anwendung der Waffe“ an der Mauer. Bis 1989 sind ca. 900 Menschen an der Mauer und der innerdeutschen Grenze ums Leben gekommen.

In diesem Jahr wird an den Bau der Mauer vor 50 Jahren sowie insbesondere der zahlreichen Opfer gedacht. Aus diesem Anlass entstand an der Gesamtschule Velbert die Ausstellung: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ – Teilung, Unterdrückung, Wahrnehmung. Sie stützt sich z. T. auf Material, das im Rahmen der Ausstellung: „Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“ veröffentlicht und an Schulen in Deutschland verschickt wurde. Die Herausgeber dieser Plakatausstellung für deutsche Schulen, die Tageszeitung DIE ZEIT, BILD und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur möchten damit auf ein schwieriges und im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler häufig noch recht unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte aufmerksam machen.

Die Ausstellung an der Gesamtschule Velbert-Mitte verfolgt dabei das Ziel, die gesamtdeutsche Thematik um eine regionalgeschichtliche Perspektive zu erweitern. Wie wurde der Bau der Berliner Mauer in der lokalen Velberter Presse behandelt? Wie reagierten die Velberter Bürger auf die sich zuspitzende Krise?

Die Autoren der Ausstellung, die Schülerinnen und Schüler des ehemaligen 10. Jahrgangs haben mittels ausgiebiger Recherchearbeiten im Stadtarchiv der Stadt Velbert versucht, erste Antworten auf diese Fragen zu geben.