Die Paris-Fahrt 2010

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Am 18. September 2010 war endlich der große Tag unserer Parisfahrt gekommen. Es war noch Nacht, nämlich 5 Uhr morgens! Trotzdem waren alle sehr aufgeregt und freuten sich. Wir waren noch etwas müde und so dösten die meisten von uns noch ein Weilchen im Doppeldeckerbus. Die Fahrt kam uns allen ziemlich kurz vor, obwohl sie mit Pausen doch 7 Stunden dauerte. Ein Grund dafür war sicher die gute Stimmung und die riesige Vorfreude.

IMG_0858In Paris angekommen, teilten wir die Gruppen ein und schossen die ersten Fotos von der Stadt der Liebe oder „la ville de l’amour“, wie der Franzose so schön sagt.
So gingen dann erst mal alle am Arc de Triomphe los. Unterwegs sahen wir, so kann man wohl sagen, einige schräge Vögel, wie zum Beispiel einen Darth Vader. Mit dem Wetter hatten wir auch großes Glück, also war die Grundvoraussetzung für einen tollen Tag schon gegeben.
Am Ende des ersten Marsches kauften wir uns alle ein ‚ticket jeunes’, denn danach fuhren wir mit jeweils 1 oder 2 Lehrern viel mit der Métro herum. Die Métro war immer rappelvoll, also darf man keine Berührungsängste haben, wenn man nicht überall zu Fuß hinlaufen möchte.

Angeschaut haben wir uns z.B. Sacré-Cœur, die Kirche auf dem Montmartre. Viele von uns gingen auch in das Hardrock-Café, andere in den Louvre. Wir sind sehr viel gelaufen, am Montmartre durch das Künstlerviertel und durch schöne französische Straßen mit vielen kleinen Läden, die zum Kaufen einladen. Genauso toll war es, den talentierten Straßenkünstlern zuzuschauen, so dass wir von den Lehrern dort weg gezogen wurden um weiter zu gehen. Na ja, auch wir Schüler müssen uns ab und zu fügen, nicht wahr?

IMG_0863Am Abend trafen sich alle Gruppen wieder unter dem Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Dort wurden natürlich Unmengen von Fotos geschossen und der Turm wurde in der Dunkelheit bewundert. Er leuchtet und glitzert zu jeder vollen Stunde.
Nachdem wir komplett waren, gingen alle 56 Personen über die Seinebrücke zur Abfahrtsstelle des ‚Bateau mouche’ zu eine Schifffahrt auf der Seine. Dort angekommen, gab es erstmal einen Ansturm auf die Toiletten, denn in Paris ist es nicht so leicht, eine Toilette zu finden. Danach ließen wir uns auf die Bänke fallen, ruhten uns aus und lauschten der Frauenstimme, die alle wichtigen Gebäude in drei Sprachen kommentierte. Viele fanden es jedoch interessanter, den gut aussehenden Franzosen und Französinnen oben auf den Brücken zu winken und ‚bonsoir’ zuzurufen.

Um circa 23 Uhr war diese Schifffahrt zu Ende und wir stiegen in den bereit stehenden Bus ein. Müde ließen wir uns dort auf die Sitze fallen, und die meisten schliefen auch sofort ein. Die Rückfahrt dauerte wegen einer Umleitung länger. So kamen wir in dieser Nacht auch noch an Brüssel, Antwerpen und Eindhoven vorbei und wurden um 8 Uhr morgens auf dem Parkplatz unserer Schule abgeholt.
Die meisten von uns aber waren in Gedanken noch immer in einer wunderschönen, lauten und aufregenden Stadt in Frankreich.

Dilara Parlak, Klasse 10

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