Mensaverein
Der Mensaverein der
Der Vorstand des Vereins besteht aus:
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der Vorsitzenden: Frau
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der Kassenwartin: Frau
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der Schriftführerin: Frau
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Der Verein hat laut Satzung einen Kontrollausschuss und einen Ausschuss für die Kassenprüfung.
Der Vorstand und die Mitglieder der Ausschüsse werden für zwei Jahre gewählt.
Der Verein hat als Geschäftsführerin des Mensavereins Frau Sostak eingestellt, die die Geschäfte des Vereins führt.
Das Mensateam – ca. 20 Angestellte - stellt täglich rund 1200 Essen her. Ca. 750 Schülerinnen und Schüler unserer Schule essen täglich in der Mensa. Außerdem beliefert die Mensa noch andere Ganztagseinrichtungen in Velbert.
Frage: Wie schafft man es, täglich 1300 Portionen Essen in einer für
maximal 650 Essen ausgerichteten Küche zuzubereiten?
Mahlzeit allerseits!
Mein Name ist „Mensaverein an der Gesamtschule Velbert-Mitte e.V.“
und ich bin jetzt 21 Jahre alt. Ihr könnt mich aber gerne bei meinem Spitznamen „Das ScHmausaufgaben-Team“ nennen. Heute möchte ich euch einen Tag aus meinem aufregenden Leben erzählen:
Frühmorgens um 7.00 Uhr heißt es: Ärmel hoch und ran an den Speck! Meine Mitarbeiter/innen schlüpfen in ihre Arbeitskleidung, der Bäcker liefert die noch warmen Brötchen für die Pausenverpflegung, der Bauer schiebt die (zum Glück geschälten!) Kartoffeln rein und weitere Lieferanten bringen die für den Tag benötigten Kisten mit Salat, Gemüse und Obst. Nebenbei kommt auch noch der ein oder andere 25 kg Sack Reis oder 1300 Becher Joghurt oder sonstiger Kleinkram, und der Metzger bekommt da fast Probleme, seine mit frischer Ware gefüllten Wannen und Kisten an einem freien Platz abzustellen.
Jetzt zieht auch schon der erste leckere Duft durch die Küche – in großen Öfen werden Croissants, Laugenbrezel und andere Leckereien gebacken.. hmmmmm. Ab jetzt gilt es, die Berge von Lebensmitteln zu verarbeiten. Jeder ist an seinem Platz und es wird geputzt, geschnitten, gerührt, gebraten, gekocht und gebacken als wenn es kein Morgen mehr gibt.
An unserer Schule sind ca. 700 Schüler/innen und Lehrer/innen zum Essen angemeldet und können montags bis donnerstags zwischen 2 Tagesgerichten und 3 Nudelgerichten ihre persönliche Wahl treffen, oder sich an der Salatbar einen bunten Teller nach eigenem Geschmack zusammenstellen. Darüber hinaus werden ca. 600 Essen täglich an Velberter Schulen und Kindertagesstätten geliefert. Das macht alles in allem ca. 1300 Essen, obwohl die Größe und Ausstattung der Küche auf die Herstellung von maximal 650 Essen ausgerichtet ist!
Mittlerweile arbeiten alle auf Hochtouren, schließlich müssen um 11.00 Uhr die Essen für die Auslieferungsstellen fertig sein. Die Fahrerinnen stehen in den Startlöchern und das Auswiegen der einzelnen Portionsgrößen beginnt. Dann heißt es schnell rechnen, in die Edelstahleinsätze abfüllen, rein in die Thermophoren, ab in den Transporter ‚und Tschüss‘. Fast zeitgleich werden die Ausgabeschalter in der Mensa bestückt und um 11.30 Uhr warten die Oberstufenschüler schon ungeduldig auf das Mittagessen.
Um 12.30 Uhr geht es dann richtig los: Alle Schalter sind besetzt, die Schüler stürmen herein.
Küchenchef René Thelen wirkt etwas nervös: „Hoffentlich haben wir uns nicht verschätzt! Da wir nie wissen , wieviele Schüler welches Essen wählen , ist die Zeit bis zum Ende der Essenausgabe um 14.15 Uhr immer eine Zitterpartie. Es kann vorkommen, dass die Spätesser keine Wahlmöglichkeit haben. Dann ist der Ärger vorprogrammiert.“
Zwischenzeitlich steigt die Temperatur in der Spülküche an,- es ist feuchtwarm und laut. Berge von Kochutensilien, Edelstahleinsätzen, Küchenmesser, Töpfen, Bestecke, 700 Teller und noch viel mehr wird in Windeseile in die Maschinenkörbe sortiert; da muss jeder einzelne Handgriff sitzen. Das Band der Spülmaschine läuft non-stop und die Körbe werden auf die Reise geschickt. Nach wenigen Minuten und einigen Metern spuckt das Ungetüm die noch heiß dampfenden Gegenstände wieder aus.
Nachdem jetzt die Essenausgabe beendet ist, wird die Küche von oben bis unten und von links nach rechts gereinigt, und alles wird wieder in den Urzustand versetzt. Man könnte fast meinen, heute sei nichts passiert..
Aber wie jeder weiß: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“
Um 16.00 Uhr werden die Lichter gelöscht und in der Küche ist es befremdlich still. Aber nur, bis es am nächsten Tag wieder heißt: „Ärmel hoch und ran an den Speck!“
So, das wär‘s für’s erste.
Bis gleich in der Mensa und guten Appetit,
euer „ScHmausaufgaben-Team“
Lösung: Das fragen wir uns selbst...


