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Gemeinsam lernen für eine gemeinsame Zukunft

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Ich freue mich sehr, seit dem 1. März 2010 die verantwortungsvolle Funktion der Schulleiterin an der Gesamtschule Velbert-Mitte ausüben zu dürfen und damit in die „großen Fußstapfen“ des feierlich verabschiedeten ehemaligen Schulleiters, Herrn Gerd Schäfers, zu treten. Ihm verdankt die Schule ihren heute hervorragenden Ruf und ihm gebührt mein Dank und meine höchste Anerkennung.

 


Dank aussprechen möchte ich auch dafür, dass ich im Vorfeld der Wahl auf der Schulkonferenz Gelegenheit hatte, alle beteiligten Gremien in für mich sehr spannenden Gesprächsrunden kennen zu lernen – Gespräche, die bereits jetzt eine Menge an Anregungen bieten, miteinander in eine konstruktive Arbeit einzusteigen.

 Zunächst jedoch einige Daten meiner bisherigen beruflichen Entwicklung: 

  • Ausbildung als Fachlehrerin Deutsch / Kunst an der Universität Dresden
  • Berufschullehrerin
  • Fachlehrerin Deutsch / Kunst an der GE Heiligenhaus
  • Beratungslehrerin an der GE Heiligenhaus –  Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Förderkonzeptentwicklung SI/SII
  • Moderatorin Bezirksregierung D´dorf, jetzt Kompetenzteam: Schwerpunkte: Deutsch SI/SII  - Filmanalyse, Förderkonzeptentwicklung SI/SII
  • Gutachtertätigkeit für Deutschlehrbücher SI
  • Oberstufenleiterin Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen 
  •  

 „Probleme sind unsere Freunde und Fehler helfen uns zu lernen“ – ausgehend von diesem Zitat von Gerd Schäfers aus einem kürzlich erschienenen Zeitungsartikel möchte ich einige Eckpunkte, die für mich eine gute und erfolgreiche Schule ausmachen, aufzeigen: 

Eine Schule verstehe ich als lebenslang lernendes System,

für die Schülerinnen und Schüler, mit der Aufforderung, neugierig alles zu hinterfragen; vielleicht auch Gewohnheiten in Frage zu stellen, Neues auszuprobieren.

Aber auch für uns Lehrerinnen und Lehrer und als Eltern gibt es ständig Neues zu lernen – und sei es nur, um mit dem technisierten Umfeld unserer Kinder und Jugendlichen Schritt zu halten. 

Dies erfordert eine große Offenheit und Dialogbereitschaft, neue (und auch alte) Ansätze gemeinsam zu durchdenken. 

Dabei liegt für mich die Betonung auf „gemeinsam“ – was im Schulprogramm unter dem Stichwort „Teamschule“ deutlich formuliert ist; d.h. Entscheidungen sind in meinen Augen nur tragfähig, wenn sie von allen Gremien in der Mehrheit getroffen werden. 

So sehe ich auch meine Rolle als Schulleiterin in einem Schulleitungsteam, das in einer funktionierenden vernetzten Kommunikation mit den verschiedensten schulinternen Teams gemeinsame Vereinbarungen trifft. 

Ebenso sehe ich meine Rolle als aufmerksam Beobachtende, Kennen-Lernende und Neugierig-Seiende auf diese Schule, auf die Schülerinnen und Schüler, auf die Kolleginnen und Kollegen, auf die Eltern. 

Respekt und Verantwortung sind für mich traditionelle und auch gerade jetzt wichtige und wesentliche Begriffe im schulischen Alltag. 

Respekt meint dabei nicht nur das, was wir Lehrerinnen und Lehrer von unseren Schülern auf unterschiedliche Art und Weise erwarten, sondern auch die täglichen Wertschätzung der eigenen Arbeit, die der Kollegen und Eltern. 

Verantwortung meint für mich die zu stärkende Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler für das Lernen, selbst zu planen und Rückschau zu halten: Was kann ich schon, was fehlt mir noch? Aber auch im sozialen Bereich, in der Mitverantwortung für den anderen – seitens der Schüler – Lehrer – und Eltern liegt das Potential einer „guten Schule“. 

Verantwortung liegt bei den Lehrerinnen und Lehrern, allen Begabungen von Schülern gerecht zu werden – jedem die gleichen Chancen entsprechend seiner Fähigkeiten zu sichern und zu erhalten – gerade und trotz unterschiedlicher sozialer Herkunft und finanziellen Hintergrundes. 

Eine Schule muss eine vernünftige Schule sein, in der das Lernen frei von Angst Freude machen und erfolgreich sein soll – im Hinblick auf einen entsprechenden Abschluss für jeden. 

In diesem Sinne freue ich mich auf eine gute und tragfähige Zusammenarbeit mit allen am Schulleben Beteiligten. 

Antje Häusler

(Schulleiterin)